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Malteser Bodensee

SCHWAEBISCHE Zeitung Weingarten: Rettungshundestaffel trainiert wieder

09.06.2020
Corinna Merten freut sich, mit einem ihrer jungen Suchhunde seine Ausbildung wieder fortsetzen zu können. (Foto: Melanie Braun)

Die Teams der Malteser Rettungshundestaffel haben unter strengen Corona-bedingten Auflagen wieder mit dem Training in Wald und Flur begonnen, teilt diese in einer entsprechenden Pressemeldung mit.

„Selbstverständlich beachten wir die geltenden Vorschriften und halten die Vorgaben hinsichtlich Mundschutz, Mindestabstand und eine maximale Gruppengröße von fünf Personen ein“, sagte Corinna Marten, die Leiterin der Staffel. „Trotz dieser Auflagen haben Hunde und Hundeführer wieder großen Spaß am Suchen von Menschen und dem wöchentlichen Übungsbetrieb“, ergänzte sie.

„Die Malteser Rettungshundestaffel im Kreis Ravensburg bildet ausschließlich Personenspürhunde (Mantrailer) sowie deren Hundeführer aus“, ergänzte Udo Blaseg, der Kreisbeauftragte der Malteser für den Landkreis Ravensburg. Diese würden wegen ihrer hohen Qualität und der schnellen Verfügbarkeit auch von der Polizei in Anspruch genommen und seien an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden einsatzbereit. „Zeit ist ein kritischer Faktor bei der Suche von Vermissten, der rasche Einsatz unserer Staffel kann Leben retten“, so der Kreisbeauftragte.

Die Malteser-Rettungshundestaffel Kreis Ravensburg verfügt zurzeit über drei geprüfte Personenspürhunde, weitere Teams befinden sich in der Ausbildung. Sie geht im Bereich Bodensee-Oberschwaben und darüber hinaus auf die Suche nach vermissten Personen, sowohl in der Stadt, als auch Überland. Dies sei richtungsweisend für die Flächensuchhunde, heißt es von der Rettungshundestaffel. Hierbei finde eine enge Zusammenarbeit mit der Polizei, der Feuerwehr und anderen Rettungsorganisationen statt.

Die Alarmierung erfolge über die Integrierte Leitstelle Bodensee-Oberschwaben, auf Anforderung der Polizei. Die Rettungshundestaffel arbeitet ehrenamtlich. Ihre Einsätze sind kostenfrei. Nur geprüfte Hundeführer-Teams gehen in den Einsatz. Zudem werde kontinuierlich das Zusammenspiel zwischen allen am Einsatz beteiligten Kräften regionsübergreifend geübt.

Aufgrund der derzeitigen Corona-Auflagen sei es derzeit nicht möglich, Anfänger sofort in den Ausbildungsbetrieb aufzunehmen, teilen die Einsatzkräfte mit. Sobald es die Auflagen zulassen, könnten jedoch wieder Ausbildungen beginnen.

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