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SCHWAEBISCHE Zeitung Friedrichshafen: Angehörige sollen eine Auszeit vom Pflegealltag bekommen

22.06.2020
Wer seine Angehörigen pflegt, bekommt dafür jetzt ein Dankeschön der Stadt Friedrichshafen. (Foto: Malteser)

Friedrichshafen (sz) - Mehrere Hundert Frauen und Männer betreuen Angehörige zu Hause, um ihnen das Wohnen in ihrem bekannten Lebensumfeld zu ermöglichen. Angehörige von pflegebedürftigen Menschen müssen im Alltag auf manches verzichten. Dieses besondere Engagement für Angehörige und damit für unsere Gesellschaft ehrt die Stadt Friedrichshafen jedes Jahr mit einem Friedrichshafener Geschenkgutschein. Damit sollen sich die Pflegenden eine kleine Auszeit vom Alltag ganz nach den eigenen Interessen, Hobbys und Vorlieben gönnen können. Darüber informiert die Stadt in einer Pressemitteilung.

Der Geschenkgutschein kann beispielsweise in Friedrichshafener Geschäften, Restaurants, Apotheken oder an der Vorverkaufskasse des Graf-Zeppelin-Hauses eingelöst werden. Wer einen Angehörigen pflegt, kann die Anmeldung im Flyer „Dankeschön-Aktion für Pflegende“ ausfüllen und zusammen mit einer Kopie des Bescheids der Pflegekasse an das Amt für Soziales, Familie und Jugend, Abteilung Quartiersmanagement, Adenauerplatz 1, 88045 Friedrichshafen, schicken.

Wer möchte, kann die Anmeldung auch persönlich im Rathaus oder bei den Ortsverwaltungen abgeben. In jedem Fall muss eine Kopie des Nachweises der Pflegekasse über die Einstufung in die Pflegegrade eins bis fünf vorgelegt werden. Für Fragen steht Monica Kleiner, Telefon 07541 / 203 31 11, vormittags von Dienstag bis Donnerstag zur Verfügung. Anmeldeschluss ist am 10. August. Die Anmeldung kann zudem in den verschiedenen ambulanten Diensten und Tagespflege-Einrichtungen abgegeben werden. Dies sind: Arbeiterwohlfahrt, evangelische Diakoniestation, katholische Sozialstation, Mobiler Dienst des Königin-Paulinen-Stifts, Pflegedienst Christ, Pflegedienst des Malteser Hilfsdienstes, Sozialstation Linzgau und die Sozialstation St. Anna und die Tagespflege-Einrichtungen im Franziskuszentrum, Gustav-Werner-Stift, Königin Paulinenstift und im Wilhelm Maybach-Stift.

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